Veröffentlicht in Kultur
am 17.10.2022 von SPD-LOS

Jetzt steht er auf dem Kirchvorplatz von Erkner und schaut auf die Stadt. Der Kopf des großen Dichters und Dramaturgen Gerhart Hauptmann. Bildhauerin Sabina Grzimek schuf die Büste nach der Vorlage des 25-Jährigen. Hohe Stirn, wache Augen und eine auffällige Frisur. Ein Künstler und auch optisches Vorbild. (Wer einmal die Frankfurter Buchmesse (Main) besucht hat, die in diesen Tagen den Literaturbetrieb bestimmt, wird sie erkennen, diese Autoren...)

Wir schreiben als das Jahr 1888. Hauptmann lebt seit drei Jahren mit seiner Frau Marie, geb. Thienemann in der Erkneraner Villa Lasse. Sie werden noch ein Jahr bleiben und dann nach Berlin ziehen. Der bedeutendste Vertreter des deutschen Naturalismus hat in dieser Zeit Werke wie Bahnwärter Thiel geschrieben.Hauptmann hatte es geschafft. Nicht nur wegen seiner dramaturgischen Leistungen wie „Die Weber“ (1892 - als dichterischer Aufruf an das Mitleid der Besitzenden zu verstehen). Marie ist die Tochter die Tochter eines Dresdner Wollgroßhändlers und befreite ihren heiß geliebten Künstler nach der Heirat von finanziellen Sorgen.

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am 01.10.2021 von SPD-LOS

Das Brandenburger Kultusministerium legt ein auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf. Das Land stellt dafür in den kommenden drei Jahren insgesamt 3,25 Millionen Euro bereit. Für die jeweiligen Veranstaltungsorte stehen jeweils 100.000 bis 150.000 Euro pro Jahr zu Verfügung. Die sogenannten kulturellen Ankerpunkte sind aus den Regionen heraus entwickelt worden. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

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am 13.09.2021 von SPD-LOS

Katrin Lange, Matthias Platzeck sind am 16. September 2021 um 18:00 von Mathias Papendieck und der Präsidentin der Viadrina Frau Prof. Julia von Blumenthal vor der zum Gespräch in der Frankfurter Friedenskirche zum Thema "Transformationszentrum". geladen

Die vorgeschlagene Institution werde ein kreativer Ort der Begegnung, des Wissens und des Austausches, sagt der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck. Die Bürgerbeteiligung werde ganz großgeschrieben, so der Ostbeauftragte Marco Wanderwitz zu den Vorschlägen für ein „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“. Das Zentrum werde sich mit den Veränderungen in den letzten 30 Jahren in Deutschland befassen, aber es werde auch ein „Brückenschlag in die Zukunft“ sein.

Platzeck und Wanderwitz hatte in den letzten Monaten eine Arbeitsgruppe geleitet, die sich mit der konkreten Ausgestaltung eines „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ beschäftig hat.

Danach soll bis 2027 in den neuen Ländern ein Zentrum geschaffen werden, dass sowohl Wissenschaft als auch Kultur und Dialog Platz bietet.  

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