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am 17.01.2022 von SPD-LOS

Ab sofort können Solo-Selbständige einen Antrag auf Neustarthilfe 2022 stellen. Das gilt für für den Förderzeitraum Januar bis März 2022. Infos über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Unternehmen und unternehmerische Solisten, die auch im ersten Quartal 2022 von coronabedingten Beschränkungen stark betroffen sind, erhalten je nach Höhe des coronabedingten Umsatzausfalls bis zu 1.500 Euro pro Monat, also bis zu 4.500 Euro für die volle Laufzeit des Programms.

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am 29.10.2021 von SPD-LOS

Bei einem Aktionstag der IG Metall in ganz Deutschland gingen bis zu 50.000 Metallarbeiter für einen sozial-ökologischen Umbau der Industrie auf die Straße. So auch in Eisenhüttenstadt.
Bild oben: Bürgermeister Frank Balzer; Dirk Vogeler, Betriebsratsvorsitzender EKO;  Mathias Papendieck

EKO feiert gerade seinen 70 Geburtstag. Die Stahlbranche ist angeschlagen und setzt auf die umweltgerechte Ausrüstung der Werke. Der Aktionstag am Freitag hieß deshalb „FairWandel – sozial, ökologisch, demokratisch“. Die Stahlkocher fordern Hilfe für den Umbau zu einer sauberen Produktion. Die Stahlindustrie gehört zur Zeit wie die Aluminium-, Zement- oder die Chemiebranche zu den größten CO2-Produzenten in Deutschland. Die deutsche Stahlindustrie hatte im Jahr 2018 bei einer Rohstahlproduktion von 39,7 Millionen Tonnen insgesamt 58,6 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen.

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am 10.10.2021 von SPD-LOS

Spätestens im Dezember 2021 sollen in der ersten europäischen „Giga Factory“ von Tesla die ersten Model Y in Grünheide in Serie vom Band rollen. Die Taktstraßen laufen bereits im Probebetrieb. Bis zu 9.000 Zuschauer konnten sich am Sonnabend 9.10.2021 die Roboter im Testbetrieb anschauen. Heidrun Teetz hat sich am Tag der offenen Tür – einer Art Volksfest namens "County Fair" - in etwa regionaler Jahrmarkt - umgeschaut und fotografiert. (Der Beitrag wurde ergänzt, die Red.)

Am Sonnabend besuchte auch der frisch gebackene Bundestagsabgeordnete Mathias Papendieck die neue Tesla-Fabrik in Grünheide. Gemeinsam mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern wollte er sich einen vom Eindruck vom Werk und den eingesetzten Technologien verschaffen. Das Fazit des IT-Spezialisten: „Beeindruckend!“

Bei Gesprächen mit Besuchern aus Grünheide und Umgebung sowie Mitarbeitern des Unternehmens wurde deutlich: Sie verstehen die Ansiedlung als Chance für die Region. Gleichzeitig äußersten einige auch Bedenken z.B. in Bezug auf Tarifbindung und die Wasserversorgung der Region.

Papendieck: „Auch für mich ist klar. Tesla ist eine riesige Chance für ganz Ostbrandenburg. Um diese Chancen nutzen zu können, muss jedoch auch kritisch diskutiert und die Infrastruktur in der Region angepasst werden. Dafür werde auch ich im Deutschen Bundestag arbeiten.“