Veröffentlicht in Landespolitik
am 30.06.2026 von SPD-LOS

Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU im Landtag Brandenburg haben sich heute in einer Sondersitzung des Präsidiums des Landtages für Einsparungen im parlamentarischen Betrieb ausgesprochen und konkrete Vorschläge für den Landtagshaushalt (Einzelplan 01) für die Haushaltsjahre 2027/2028 gemacht.

Veröffentlicht in Unterbezirk
am 28.06.2026 von SPD-LOS

Der SPD-Unterbezirk Oder-Spree hat auf seinem außerordentlichen Parteitag am Freitag, den 26. Juni 2026 die Weichen für die politische Zukunft gestellt. Die Mitglieder der Vollversammlung wählten den 24-jährigen Maurice Heilmann zum neuen Vorsitzenden des Unterbezirkes. Er folgt auf Mathias Papendieck.

Das Vorstandsteam stellt sich vor (Bild oben v.l.n.r.): Albrecht Köhler, David Sanne (stv. Unterbezirksvorsitzende); Maurice Heilmann (Chef); Nele Goldmann als Beisitzerin und Cornelia Schulze-Ludwig, Bürgermeisterin aus Storkow ist wieder vertreten.

Der Neue

Der neue Vorsitzende Maurice Heilmann lebt in Grünheide (Mark) und studiert in Potsdam Politik- und Verwaltungswissenschaften. Er ist in Grünheide Mitglied der Gemeindevertretung sowie im Ortsbeirat Hangelsberg aktiv. Er ist Vorsitzender des SPD Ortsvereins Grünheide und war bislang stellvertretender Vorsitzender des Unterbezirks.

In seiner Bewerbungsrede betonte Heilmann die Vielfalt des Landkreises Oder-Spree, der vom dynamischen Berliner Umland mit starkem Wachstumsdruck über industriell geprägte Städte mit sozialen Herausforderungen bis hin zu weiten ländlichen Räumen reicht. In diesen unterschiedlichen Lebensrealitäten sieht er die Kernaufgabe der SPD als verbindende Kraft.

Seine Richtung

„Der Landkreis Oder-Spree ist wirtschaftlich und strukturell enorm vielfältig. Unsere Aufgabe als SPD ist es, diese unterschiedlichen Lebensrealitäten – vom stark wachsenden Berliner Umland bis in die ländlichen Räume – zusammenzubringen und verlässliche Politik für den Alltag der Menschen zu gestalten. "Sozialdemokratie bedeutet Fortschritt, der bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort im Alltag ankommt“, so Heilmann.

Der Unterbezirk dankte Mathias Papendieck ausdrücklich und mit großem Respekt für seine engagierte Arbeit und seinen Einsatz. Mathias Papendieck bleibt weiterhin für die SPD kommunalpolitisch aktiv.

Veröffentlicht in Bundespolitik
am 25.06.2026 von SPD-LOS

SPD-Brandenburg: Rechtsgutachten belegt Verfassungswidrigkeit der AfD

Zum Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte zur Frage der Verfassungswidrigkeit der AfD (s.u.) erklärt Annemarie Wolff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Das Gutachten ist ein historisches Dokument in der Debatte um die AfD. Auf rund 1.500 Seiten und mit über 2.500 Belegen gelangt es zu einem klaren Ergebnis: Die AfD ist gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes verfassungswidrig. Es zieht dabei eine klare Linie: Die AfD ist nicht nur eine rechtsextreme Partei, sie verfolgt auch verfassungswidrige Ziele und besitzt die politische Stärke, diese umzusetzen.

Die Untersuchung ist die bislang umfassendste und methodisch fundierteste Analyse der Partei. Sie zeigt, dass die Missachtung von Demokratieprinzipien und Menschenwürde der politische Kern der AfD ist. Wer unsere Demokratie schützen will, darf diese Erkenntnisse nicht ignorieren.

Die verfassungsrechtlichen Maßstäbe sind gesetzt, die wissenschaftlichen Belege liegen auf dem Tisch. Deshalb sieht die Brandenburger SPD-Fraktion die Ergebnisse des Gutachtens als Grundlage für weitere rechtliche Schritte.

Dabei stehen wir an der Seite einer engagierten Zivilgesellschaft. Die PRÜF-Demonstrationen in Brandenburg haben den Druck für eine verfassungsrechtliche Überprüfung rechtsextremer Parteien über Monate hinweg aufrechterhalten. Dass das Rechtsgutachten nun zu dem Schluss kommt, dass ein Verbotsantrag gegen die AfD – zu der auch die Brandenburger AfD gehört – gute Erfolgsaussichten hätte, unterstreicht die politische und rechtliche Bedeutung dieses Engagements.“

Der aktuelle Anlauf zur Prüfung

„Alle reden drüber – wir wollen es wissen! Gutachten zu einer möglichen Verfassungswidrigkeit der AfD“. Unter diesem Motto hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte am Donnerstag, 25.Juni 2026 einen neuen Vorstoß in Richtung AfD-Verbot vorgestellt. Die Begründung: „Viele in der AfD stellen die Garantie von Menschenwürde und Grundrechten in Frage. Ihre Rhetorik ist oft rassistisch, muslimfeindlich und gefährdet Menschen – weil aus Worten Taten werden.

Die Hauptgründe:

  • Die AfD verfolgt politische Gegner und schüchtert sie ein.
  • Sie strebt systematisch danach, die Menschenwürde von Deutschen mit Migrationsgeschichte, Muslim*innen, Schutzsuchenden und LGBTIQ-Personen zu verletzen.
  • Die Partei hat die Mittel und das Konzept, ihre Ziele potenziell umzusetzen.

Was weniger klar ist: Das Grundgesetz sieht – zur Verteidigung der Demokratie – explizit die Möglichkeit eines Parteiverbots vor. Die Voraussetzungen dafür sind aus gutem Grund extrem hoch. Erfüllt die AfD diese Voraussetzungen? Das prüfen wir aktuell in einem Gutachten“. Über 1,38 Millionen Menschen haben gemeinsam für die Prüfung eines AfD-Verbots unterschrieben. Das ist eine der größten Petitionen in der Geschichte der Republik.

https://freiheitsrechte.org/themen/starke-grundrechte-fuer-eine-lebendige-demokratie/afd-gutachten

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