"Auf Kita-Reform nicht verzichten!"

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Die Reform des Kita-Rechts ist ein zentrales Vorhaben der Kenia-Koalition unter Führung der SPD im Landtag Brandenburg. Die Kindertagesstätten und Horte haben eine wichtige Funktion im Bildungs- und Betreuungssystem unseres Landes. Wie wichtig ein Kita-Platz für berufstätige Eltern ist, zeigt sich gerade in der Corona-Krise. Hier bieten die Einrichtungen nur eine Notbetreuung an. Das wirkt sich nicht nur auf die Familien, sondern auch auf die Wirtschaft aus.

Bei der grundsätzlichen Überarbeitung des Kitarechts geht es um Betreuungsansprüche - und Zeiten, Beiträge der Eltern, Qualifikation des Fachpersonals, Qualität des Angebotes und nicht zuletzt um die schwierigen Finanzbeziehungen zwischen Land, Kreisen und Kommunen.

All das soll auf den Prüfstand und klarer geregelt werden. Nun mehren sich die Stimmen, auf die Reform zu verzichten und angesichts der aktuellen Situation nur punktuelle  Anpassungen vorzunehmen. „Das wird nicht reichen.“ schätzt Beeskows Bürgermeister und SPD-Vorsitzender im Landkreis Oder-Spree Frank Steffen ein.

Er plädiert dafür, das umfassende Reformwerk anzupacken. Die jetzigen Regeln seinen oftmals schwer nachvollziehbar und spiegeln nicht die veränderten Anforderungen an eine moderne Kinderbetreuung wider. Es sei gerade im Interesse der Eltern und Kinder im gemeinsamen Dialog mit allen Beteiligten die Arbeit an der Reform aufzunehmen.

„Eltern brauchten klare Antworten zu flexiblen Betreuungszeiten, Kitabeitragsfreiheit und Qualität der Betreuung.“ betont Steffen.  

 

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