Brandenburg finanziert Denkmäler im Land

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Die Europäische Schule in Templin, das Jagdschloss Stern in Potsdam, die St. Marien-Andreas-Kirche in Rathenow und die Rennbahn in Hoppegarten erhalten Gelder für die Renovierung ihrer Denkmäler.

Das Land Brandenburg wird alle Projekte aus dem Sonderprogramm des Bundes zur Förderung des kulturellen und baulichen Erbes kofinanzieren. Das wird durch einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grüne möglich. Dieser Antrag wurde vom Haushalts- und Finanzausschuss am Montag, 21.11.2022 beschlossen. Der Antrag muss noch vom Parlament befürwortet werden.

Dazu der finanzpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Jörg Vogelsänger: „Ich freue mich, dass sich die Koalition auf diesen Änderungsantrag verständigt hat. Mit der Sanierung erhalten wertvolle Bauten aus vergangenen Epochen. Das ist eine Investition, von der auch künftige Generationen profitieren.“

Es ist Ziel, alle Mittel, die die Europäische Union und der Bund für den Erhalt von Denkmälern bereitstellt, mit den vereinbarten Geldern von Seiten Landes auszustatten. Bei dieser Kofinanzierung übernehmen Bund und Länder jeweils einen Anteil. Für das Jahr 2023 sind 3,6 Millionen Euro Landesmittel eingeplant, für 2024 sind es 3 Millionen Euro.

Durch den Beschluss eines weiteren Änderungsantrages soll der Unterhalt der Rennbahn Hoppegarten für den Denkmalschutz und Erhalt als Gartendenkmal unterstützt werden. Die 1868 gegründete Pferderennbahn ist als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ eingestuft. Die Gesamtanlage hat eine Größe von 207 Hektar und ist von der Größe vergleichbar mit dem Berliner Tiergarten. Der Unterhalt solcher Garten- und Parkanlagen stellen eine große finanzielle Belastung für die Eigentümer dar.

 

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