Wir unterstützen "Beeskow gegen Rassismus"

Veröffentlicht in Unterbezirk

 

Mehrere 100 Menschen haben sich heute in Beeskow versammelt um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Anlass war eine Kundgebung von Rechtsextremen auf dem Marktplatz. Bereits um 9:00 Uhr versammelten sich zahlreiche Menschen in der Breiten Straße. Dazu hatte das Bündnis Beeskow gegen Rassismus aufgerufen. Zu den Rednern gehörten neben den Bundestagsabgeordneten Nord und Patzelt auch der Vorsitzende des Kreistages Franz Berger und Rolf Lindemann, der als Beigeordneter in der Kreisverwaltung für die Flüchtlingsunterbringung zuständig ist. Beide Sozialdemokraten betonten, dass es wichtig sei, ein Zeichen zu setzen gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit. Der Kundgebungsauftakt der Rechten wurde begleitet durch ein langanhaltendes Leuten der Glocken der Sankt Marienkirche. Die evangelische Gemeinde hatte zum Friedensgebet aufgerufen.Das Südschiff der Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Christen und Menschen unterschiedlichen Glaubens sangen und beteten hier für ein friedliches Miteinander und eine gute Zukunft im gemeinsamen Zusammenleben von Deutschen und Zuwanderern. Bürgermeister Frank Steffen, der zugleich Vorsitzender der SPD im Landkreis Oder Spree ist, zeigte sich hoch erfreut, dass ein so deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen Hass und Gewalt von den Menschen in Beeskow und der Region ausgegangen ist.

 

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