Storkow: Neue Radwege gesucht!

Veröffentlicht in Kommunalpolitik

 

Der ehemalige Großstadt-Kampfradler und Autor dieser Zeilen freut sich über jeden neuen Radweg und jede gelungene Kreuzung rund um den Scharmützelsee bzw. Storkower See. Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig kommt da recht mit ihrer Aufforderung, das Radwege-Konzept für ihre Gemeinde Storkow aufzupolieren. Eine Projektseite zur Online-Bürgerbeteiligung für Storkower steht zur Aufnahme von Anregungen bis zum 9. Februar 2022 bereit.

„Für die Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes ist es wichtig, vorhandene Stärken und Schwächen in der Radverkehrsinfrastruktur zu ermitteln sowie Problem- und Konfliktstellen zwischen den Verkehrsteilnehmern zu identifizieren. Daher möchten wir Sie – die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Storkow – umfassend einbeziehen, denn Sie sind die Experten, die mit ihrer Erfahrung und Ortskenntnis wesentlich zur Entwicklung des Radverkehrskonzeptes beitragen können“, so schreiben die Betreiber der Seite https://mobildenker.de/denk-mobil-storkow/

Auf einer interaktiven Karte haben Ideengeber Gelegenheit attraktive Bereiche und Routen für den Radverkehr mitzuteilen, aber auch auf Mängel, Problembereiche sowie unsichere Stellen hinzuweisen. Also:

  • Wo fehlen Radwege oder wo sind Radwege zu schmal?

  • Wo kann man heute bereits sicher und attraktiv mit dem Fahrrad fahren?

  • Wo existieren kritische oder gefährliche Stellen?

  • Wo kommt es zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern?

  • Wo fehlen sichere oder hochwertige Fahrradabstellanlagen?

P.S.: Einige „brandgefährliche Streckenabschnitte“ in der Region sind seit Jahrzehnten bekannt. Nicht unbedingt in Reichweite von Bürgermeisterin Schulze-Ludwig wäre der Abschnitt der L35 zwischen Fürstenwalde und Bad Saarow. Tempo 30 (km) in Petersdorf kann kein Angebot auf Dauer sein, um das Nadelöhr für Radfahrer (pl. m/w/d) zu entschärfen. Auch wenn die meisten Autofahrer sich daran (vorbildlich) halten.

Andererseits fragt sich der „Immer-noch-Vielfahrer“ (3000 km Plus) warum Zweiradstrampelnde gerade in der Dämmerung ohne ausreichende Beleuchtung und Klamotten mit Signalfarben unterwegs sind. Oder Strecken nehmen, wo nur wenig entfernt ein Radweg angelegt ist. Aber an dieser Stelle soll kein offener Streit zwischen Fußgängern, Radfahrern, Automobilisten und allen anderen Teilnehmern vom Zaun gebrochen werden. (gu)

 

Homepage SPD-LOS