Die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg ist in Alt-Madlitz zu ihrer dreitägigen Klausur zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand vor allem die Wirtschaftspolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Brandenburg.
Was sind die Herausforderungen der Unternehmen und wie können die Rahmenbedingungen für Wachstum, Investitionen und Beschäftigung weiter verbessert werden? Diese Fragen wurden mit Thomas Obst (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.), Markus Graebig (Leiter Kundenmanagement / Netzabrechnung 50Hertz), Stefan Blache (Geschäftsführer E.DIS Netz GmbH), Gunter Haase (Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg), Sven Thielicke (Malermeister - Malereibetrieb Thielicke GmbH) und André Körner (Geschäftsführer und Country Manager bei ArcelorMittal) diskutiert.
„Trotz erster positiver Signale neuen Wirtschaftswachstums bleibt die wirtschaftliche Situation bundesweit angespannt. Gerade deshalb müssen wir in Brandenburg unsere eigenen Stärken wie etwa das Angebot erneuerbarer Energien und ausreichendes Flächenangebot konsequent ausspielen. Diese Standortvorteile müssen wir nutzen, um Unternehmen zu halten, neue Investitionen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu schaffen", so Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg
Marcel Penquitt, wirtschaftspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, erklärt: „Uns war es wichtig, sowohl mit kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch mit größeren Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Denn die Herausforderungen sind vielfältig, aber einige Themen beschäftigen alle gleichermaßen und sind Voraussetzung dafür, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Wir müssen Bürokratie abbauen, die Investitionsdynamik verbessern, die Gewinnung von Fachkräften verbessern und die Produktionskosten senken.
Dabei wissen wir: Für Investitionen in Brandenburg und neue Arbeitsplätze müssen die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen vorhanden sein. Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen dürfen nicht an fehlenden Netzkapazitäten scheitern. Wir brauchen leistungsfähige Netze und eine Energieinfrastruktur, die mit den wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten unseres Landes Schritt hält.“